CHRISTOPH HERNDLER ::: NOTATIONEN

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TOYTOYTOY (1998)


Geschwidigkeit bleibt solange unerkannt, bis sie auf eine andere trifft.


Würde Notation das Resultat dieses Aufeinandertreffens fixieren, so bliebe die Geschwindigkeit ihrem Wesen nach insofern unerkannt, als die einem Metrum verpflichtete Notation das Verschiedene vereinheitlicht.
Demnach würde den Zeiten jene Einheit des kleinsten gemeinsamen Nenners einfach übergestülpt.

"TOYTOYTOY" belässt mittels der Notation das Resultat jenes Aufeinandertreffens in der Vorstellung des Spielers.

Erst wenn er/sie die zwei Zeiten in sich trägt wird er/sie spielen können.

Ein Diagramm aus Pfeilen entwirft das Material.
(Einzelpfeile: schneller, langsamer, höher, tiefer;
Doppelpfeile: viel schneller, viel lansamer, viel höher, viel tiefer)


Kompositionsauftrag des Offenen Kulturhauses Linz


Realisierte Versionen für:

Toypiano
Orgel
Klavier